Der Kreisschülerrat des Main-Kinzig-Kreises möge beschließen, dass sich die Kreisschülervertretung im Rahmen ihrer Arbeit für die konsequente Mülltrennung in den Schulen des Main-Kinzig-Kreises einsetzt. So sollen mit den zuständigen Ämtern und Behörden verbindliche Anweisungen für das Reinigungspersonal erarbeitet werden, um eine Zusammenführung des getrennten Mülls nach Unterrichtsschluss zu vermeiden.
Begründung:
Seit vielen Jahren ist glücklicherweise jeder Klassenraum im MKK mit den drei gängigen Mülleimern „Papier“, „Gelber Sack“ und „Restmüll“ ausgestattet. Spätestens in den Grundschulen wird gelehrt und gelernt, wie wichtig es ist, Müll zu trennen.
Leider geschieht es immer wieder, dass nach Unterrichtsschluss das Reinigungspersonal den getrennten Müll wieder zusammen in ein Behältnis führt. Dies geschieht nach eigenen Erfahrungen nicht aus bösem Willen oder Unwissenheit, sondern schier aus der Not heraus. Viele Schulen besitzen schlicht weg zu wenige Mülltonnen, welche regelmäßig geleert werden. Daher wird einfach jeglicher Abfall kurzerhand zu „Restmüll“ erklärt, um dieses Problem zu lösen.
Gerade Schule sollte in diesem Zusammenhang seinem Vorbildcharakter gerecht werden und nicht ein Bild von Gleichgültigkeit suggerieren. Müll besitzt heutzutage einen nicht zu verachtenden Recyclingwert, welcher durch das Nichttrennen gesenkt oder gar völlig zerstört wird. Zudem wird dadurch die Nachträgliche Verwertung enorm erschwert.
Es lohnt sich also ein wenig mehr Mülltonnen zu kaufen, um der vorbildlichen Mülltrennung gerecht zu werden.
Selbstverständlich bleibt es oberstes Ziel, sowenig Müll wie möglich zu produzieren.